Diabetesberatung

Die Diagnose „Diabetes Mellitus“ erzeugt bei vielen Menschen zunächst viele Fragen. Umso wichtiger ist es, Betroffene im Umgang mit dieser Krankheit zu beraten und zu betreuen.

In enger Zusammenarbeit mit der Inneren Medizin, der Diabetesberatung, der Ernährungsberatung und dem Wundmanagement ist eine optimale Behandlung möglich. Unser Expertenteam steht Ihnen gerne zur Verfügung.

Unser Angebot im Überblick

  • einen „Check-Up“ nach der stationären Aufnahme zur Überprüfung, ob bereits Folgeerkrankungen des Diabetes (z. B. an Augen, Nieren, Füßen) erkennbar und gegebenenfalls weitere Therapiemaßnahmen notwendig sind
  • nach Erstmanifestation der Krankheit eine Ernährungsberatung sowie
  • die Beratung im Umgang mit Insulin-Pen oder Tabletten
  • „Diabetes-Visite“ (2-3 mal in der Woche) gemeinsam mit dem zuständigen Oberarzt
  • die Entlassungsvorbereitung (z. B. Unterstützung bei der Auswahl des richtigen Insulins)
  • 14-tägige poststationäre Betreuung für den leichteren Übergang in den Alltag
  • Schulung für Diabetes Typ II Patienten mit und ohne Insulinbedarf im Rahmen der GINA (Gesundheitsinitiative Arnsberg)
  • Diabetes-Sportgruppe in Zusammenarbeit mit dem TV Arnsberg
  • Diabetiker sollten ihre Füße regelmäßig auf Verletzungen untersuchen!   
  • Für Fußbäder reicht lauwarmes Wasser mit einer Temperatur bis zu 37° C aus (Überprüfung mit dem Thermometer oder dem Ellenbogen!). Eventuell kann ein wenig pH-neutrale Waschlotion hinzugefügt werden. Die Dauer sollte nicht mehr als 3 bis 5 Minuten betragen, um die Haut nicht aufzuweichen.   
  • Die Füße immer gut abtrocken (besser tupfen als reiben!) - auch zwischen den Zehen, damit kein Fußpilz entsteht.  
  • Zur Hautpflege sind harnstoffhaltige Produkte am besten geeignet.  
  • Ziehen Sie täglich frische Strümpfe an - am besten aus Baumwolle, ohne Naht und mit einem nicht zu engen Bündchen!   
  • Laufen Sie nicht barfuß, um das Verletzungsrisiko gering zu halten, insbesondere wenn schon Neuropathien vorliegen!   
  • Zehennägel sollten möglichst kurz gehalten werden. Nutzen Sie eine Feile statt einer Schere! Eingewachsene Nägel gehören in die Hände von Profis!   
  • Diabetiker sollten weder Hornhaut-/Hühneraugenpflaster verwenden noch Hornhauthobel/-raspel verwenden! Die Fußpflege sollte von einem Podologen durchgeführt werden!  

Chronische Wunden (z. B. diabetischer Fuß) stellen für betroffene Patienten oft eine hohe Belastung dar. Um die eingeschränkte Lebensqualität wiederherzustellen bzw. dafür zu sorgen, dass das Wohlbefinden erst gar nicht herabgesetzt wird, ist ein professionelles Wundmanagement notwendig. Hier gelangen Sie zu unseren Wundexperten.