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27.04.2017

Depression im Alter – Hilfe für Angehörige und Betroffene

Immer mehr ältere Menschen leiden unter Depression. Nach aktuellen Schätzungen ist rund ein Vierteil aller über 70-Jährigen betroffen.

In den letzten Jahren hat sich insbesondere beim Thema Depression ein Wandel im öffentlichen Bewusstsein vollzogen. Dazu haben einerseits Prominente beigetragen, die öffentlich über ihre Depressionen sprachen, zum anderen hat der Begriff des „Burn Out“, der eine Unterform der Depression bezeichnet, dazu geführt, dass es machen Betroffenen leichter fällt ihre Erkrankung zu offenbaren und ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Doch nach wie vor schwierig ist das Thema Depression im Alter. Zum einen gibt es im Alter vermehrt Umstände, die die Entwicklung einer Depression befördern können, zum anderen werden sie leichter übersehen, als bei jüngeren Menschen.

Begünstigende Faktoren für die Entwicklung einer Depression im Alter sind beispielsweise eigene körperliche Erkrankungen, die einhergehen mit verminderter Mobilität, Verlust von Beruf und (sportlichen) Hobbys, die bisher Ausgleich und Sinngebung waren, sowie der Verlust des Lebenspartners, Freunden und Angehörigen durch Todesfälle. Zudem werden typische Symptome einer Depression, wie geringerer Antrieb/fehlende körperliche Energie, pessimistischere Gedanken, geringeres Interesse, sozialer Rückzug, Konzentrations- und Merkfähigkeitsstörungen als Alterserscheinungen „abgetan“, in der Folge wird die Erkrankung bei älteren dann oft gar nicht oder zu spät erkannt.

Hier setzt die Veranstaltung „Depression im Alter – Hilfe für Angehörige und Betroffene“ an, die aufklären will über typische Veränderungen durch die Depression, wie diese Veränderungen durch Angehörige angesprochen werden können und welche Formen von Hilfen es gibt. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Zeit für Gesundheit“ lädt das Klinikum Arnsberg dazu am Dienstag, 09. Mai 2017, ab 18:00 Uhr, in den Arnsberger Rittersaal ein.

Der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums Arnsberg, Herr Dr. med. Rüdiger Holzbach, wird in seinem Vortrag einen Überblick über die verschiedenen Facetten der Erkrankung geben, erläutern worauf Angehörige und Betroffene achten sollten und darlegen welche Behandlungsmöglichkeiten und Hilfsangebote bestehen.

Dr. Holzbach steht im Anschluss für individuelle Fragen zur Verfügung. Der Eintritt ist kostenfrei.

Termin:            Dienstag, 09. Mai 2017, 18 bis ca. 20 Uhr

Ort:                 Rittersaal, Altes Rathaus, Alter Markt 19, 59821 Arnsberg

Der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Klinikums Arnsberg, Herr Dr. med. Rüdiger Holzbach.