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03.04.2017

Karolinen-Hospital reagiert mit Sofortmaßnahmen auf Durchfallerkrankungen

Am Wochenende haben einzelne Berichte, das Karolinen-Hospital Hüsten sei gesperrt, für Verwirrung gesorgt. Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung, verwies auf Anfrage darauf, dass im Karolinen-Hospital in den letzten Tagen vermehrt Patienten mit Verdacht auf Norovirus-Infektionen behandelt wurden. „Zum Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter haben wir darauf sofort mit zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen reagiert“. Zu diesen Maßnahmen gehört das Isolieren der Betroffenen von den übrigen Patienten, zusätzliche Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen sowie auch die Bitte an Angehörige, Besuche auf das Nötigste zu beschränken und nach Möglichkeit zu verschieben. Nach wie vor können Eltern ihre Kinder in der Pädiatrie besuchen. Gleiches gilt für Angehörige Schwerkranker. Auch Notfallpatienten jedweder Art und Schwangere werden uneingeschränkt versorgt. Planbare und nicht dringende Behandlungen und Eingriffe erfolgen jedoch zunächst erst nach Absprache mit den jeweiligen Fachabteilungen.

Eine Kommission überwacht die Situation, koordiniert die Maßnahmen und entscheidet alle 24 Stunden neu, ob und wann die Einschränkungen aufgehoben werden können. Bis der letzte Erkrankte 72 Stunden beschwerdefrei ist, müssen die Maßnahmen aber auf jeden Fall weiterlaufen.