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10.03.2017

Darmkrebs – Ausreden können tödlich sein

Mit unserem Darm beschäftigen wir uns ungern. Und Krebs? – Erst recht nicht. Das sollten wir aber. Denn Darmkrebs ist mit über 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr einer der vier häufigsten Tumoren in Deutschland und mit etwa 28.000 Todesfällen pro Jahr sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Diese Zahlen sind umso bedauerlicher, da bei keiner anderen Krebsart die Früherkennung derart große Chancen bietet wie bei Darmkrebs. Denn rechtzeitig erkannt, ist Darmkrebs erfolgreich behandelbar. Im Gegensatz zu anderen Krebsarten entwickelt sich Darmkrebs aus gutartigen Vorstufen, sogenannten Polypen. Mit einer Darmspiegelung, der Koloskopie, können diese Vorstufen frühzeitig entdeckt und entfernt werden – und zwar schon bevor sie zu Krebs werden. Darauf weist die Felix Burda Stiftung in ihrer bundesweiten Kampagne unter dem Motto „Darmkrebs – Ausreden können tödlich sein“ hin.

Das Klinikum Arnsberg unterstützt die Aktion und lädt im Rahmen des von der Felix-Burda-Stiftung und der Stiftung Lebens-Blicke ausgerufenen Darmkrebsmonats März alle Interessierten am Dienstag, 21. März 2017, 18:00 Uhr, zu einem Informationsabend im Sunderland Hotel ein. In Vorträgen werden die Möglichkeiten der Früherkennung sowie modernste Konzepte der fachübergreifenden Behandlung von Darmkrebserkrankungen im zertifizierten Darmkrebszentrum vorgestellt. Durch die Veranstaltung führt Dr. H. Schnell, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie. Die Klinik ist Kooperationspartner des Darmzentrums Arnsberg. Folgende Vorträge sind vorgesehen:

  • 1.000 mutige Männer gesucht – Vorsorge stärken
    Frau M. Richter, Deutsche ILCO e.V.
    Kooperationspartner des Darmzentrums Arnsberg
  • Koloskopie – nichts wovor Männer und Frauen Angst haben müssen
    Frau Dr. Ch. Darsow; Gemeinschaftspraxis Dres. Rother/Darsow, Sundern
    Kooperationspartner des Darmzentrums Arnsberg
  • Vorsorge – was gibt es?
    Dr. Ch. Evers, Praxis Dr. Evers, Sundern
    Kooperationspartner des Darmzentrums Arnsberg
  • Minimalinvasive und maximale Krebsoperationen – Chirurgie gegen den Krebs
    Dr. J. Sauer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-Invasive Chirurgie, Leiter des Darmzentrums Arnsberg
  • Darmzentrum Arnsberg – individuelle Therapie
    Dr. K. Schulmann, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie
    Kooperationspartner des Darmzentrums

Im Anschluss stehen die Fachleute für Fragen zu Verfügung. Der Eintritt ist frei.

  • Termin:            Dienstag, den 21. März 2017, 18:00 bis ca. 20:00 Uhr
  • Ort:                 Sunderland Hotel, Rathausplatz 2, 59846 Sundern

Das Darmzentrum Arnsberg ist das zweite zertifizierte Organzentrum am Klinikum Arnsberg (nach dem Brustzentrum) und nach wie vor das einzige von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Darmzentrum im Hochsauerlandkreis, Märkischen Kreis und Kreis Soest. „Die Zertifizierung schafft Vertrauen,“ sagt der Leiter des Darmzentrums Dr. med. Jörg Sauer, „denn sie bescheinigt, dass betroffene Patienten im Darmkrebszentrum am Klinikum Arnsberg auf eine Behandlung nach den höchsten Qualitätsmaßstäben der Deutschen Krebsgesellschaft vertrauen können. Bereits seit 2010 erfüllt man hier die hohen Qualitätsanforderungen der deutschen Krebsgesellschaft. Seit dem wird die Einhaltung der strengen Anforderungen wie auch die Qualität der Behandlungsergebnisse von unabhängigen Prüfern im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft jährlich kontrolliert. 

Informieren gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten zum Thema Darmgesundheit (von links nach rechts): Dr. Schulmann, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und internistische Onkologie, Dr. Schnell, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Schwerpunkt Gastroenterologie, Dr. Sauer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie.